052 Music was my first love

And it will be my last.

Na ja, kann man sehen, wie man will. Meine erste Liebe gilt eigentlich wem anderen.

Aber Leidenschaft trifft es eher.

Leider hab ich mich nie überwunden und die Muse gehabt, Musik zu erlernen. Das heisst, ich kann keine Noten lesen und auch kein Instrument spielen. Aber trotzdem weiß ich, welche Musik mir gefällt und welche nicht. Kann wahrscheinlich jeder.

Ich bin breit aufgestellt, was mein Musikspektrum angeht.

Aufgewachsen in den 70er und 80ern hat mich diese Zeit schon sehr geprägt. Danach kamen Zeiten, in denen habe ich Rap, Reggea, Eurodance, Techno und Rock gehört. Und auch klassische Musik. Und an dieser Vielfalt kann ich mich immer noch erfreuen.

Mein absolutes Lieblingslied ist „Africa“ von Toto. Wie rs dazu kam, steht in einer anderen Geschichte.

Aber ich hab mal in meiner Erinnerung gekramt.

Anfangs mussten mein Bruder und ich unsere ersten Musikabspielgeräte teilen. Da waren ein tragbarer Kassettenspieler in mattgold (Foto 1) und ein Plattenspieler-System mit Lautsprechern im Deckel in 70er-Jahre-Orange. Später bekamen wir dann Sony-Walkmans in weiß (Foto 2). Und einen schwarzen Doppelkassetten-Rekorder (Foto 3). Da hab ich, wie so viele andere auch, die BR Hitparade am Freitag frühabend per Record- und Stop-Taste und Mix-Tapes auf Kassetten aufgenommen.

Als ich nach einem Umzug mein eigenes Jugendzimmer erhielt, bekam ich von meinen Eltern zu Weihnachten meine erste eigene Stereoanlage. Einen Sharp-Turm mit Glastür und meinem ersten CD-Spieler (Foto 4). Meine erste CD lag auch unterm Baum (Foto 5). Ja, mein Vater kannte sich nicht wirklich aus im Thema Musik und was die Jugend so hört. Sein Lieblingssänger, wenn es sowas überhaupt gibt, ist heute wahrscheinlich noch Peter Alexander.

Meine erste selbstgekaufte Schallplatten-Single war „Life is Live“ von Opus (Foto 6). Meine erste LP habe ich von einem Klassenkameraden zum Geburtstag geschenkt bekommen: „Das Boot“ von Doldinger (Foto 7). Später hatte ich dann einen AIWA Walkman (so darf man eigentlich nur die Sony-Dinger nennen) (Foto 8) 😎.

Und dann kaufte ich mir von meinen ersten Nebenjob-Löhnen Stereo-Anlagen-Bausteine.

Receiver – Verstärker – Kassettenspieler – CD-Spieler und Plattenspieler (Foto 9).

15 Jahre später konnte ich dann auf dem Computer eigene CDs „brennen“. Das war schon großartig.

Und heute? Heute habe ich einige Spotify-Playlists. Die werden auf dem Laptop, dem Smartphone oder im Auto abgespielt.

Das ist natürlich viel bequemer, hat aber auch irgendwie an Spaß verloren.

Aber „meine“ Musik höre ich immer noch.

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